Flexible Stromerzeugung aus Biogas

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Börsenpreise Strom European Electricity Index

Mit der im EEG 2012 eingeführten Direktvermarktung hat der Gesetzgeber Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen eine wirtschaftliche Alternative zum bislang bestehenden Prinzip der Festvergütung aufgezeigt.

Über eine Marktprämie wird dem Anlagenbetreiber die Differenz zwischen mittlerem Börsenstrompreis und EEG-Vergütung gezahlt. Darüber hinaus erhält der Betreiber eine Managementprämie. Kann ein Betreiber seinen Strom besser vermarkten als zum mittleren Börsenpreis, erzielt er zusätzliche Erlöse. Für die Erweiterung von Erzeugungskapazitäten kann zudem eine Flexibilitätsprämie bezogen werden.

 

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Erlösmöglichkeiten flexible
Stromerzeugung vs. EEG-Festvergütung
[in Cent/kWh]

Die Möglichkeit der Direktvermarktung ist insbesondere für Betreiber von steuerbaren Energieanlagen, wie Biogasanlagen, interessant, da diese in der Lage sind, Strom ausschließlich zu Hochpreiszeiten einzuspeisen oder vollumfänglich am Regelenergiemarkt teilzunehmen. Ein weiterer Vorteil für den Betreiber besteht darin, dass die Verpflichtung einer Mindestwärmenutzung von 60% entfällt. Für Biogasanlagen mit >750 kW installierter Leistung entfällt ab 2014 die Möglichkeit der Festpreisvergütung.

Heat and power engineering plant neue BHKW-Projekte und Anlagenerweiterungen für die bedarfsorientierte Stromerzeugung. Zur Bestimmung einer optimalen Fahrweise werden verschiedene Flexibilisierungsgrade mittels eigen entwickelter Software in Zeitreihenrechnungen technisch und wirtschaftlich simuliert. Der Betreiber erhält somit in einem frühen Projektstadium für seine individuellen Rahmenbedingungen Informationen über wirtschaftliche Speicher- und Motorengrößen sowie über die Leistungsgrenzen von Pumpen und Lüftern. Für unterschiedliche Lastprofile werden die jeweiligen Erlösmöglichkeiten aufgezeigt.

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